Freitag, 18. August 2017

[Manga-Rezension] La vie en doll 03



Titel: La Vie en Doll
Originaltitel: -
Autor: 
Junya Inoue
Reihe: 
3 von 4
Verlag: Tokyopop
ISBN: 



Kasumi hat eine zweite "Heilige Jungfrau" ausgeschaltet, aber das löst keins ihrer Probleme. Es sind immer noch genügend Magical Girls übrig, die sie als Verräterin betrachten und sie tot sehen wollen. Als Kasumi dann erfährt, dass ihr Vater noch am Leben ist, ist sie fest entschlossen ihn zu suchen - doch dann tauchen die Magical Girls Jeremy und Elizabetha auf, die über starke magische Fähigkeiten verfügen. In diesem Moment erhält Kasumi Hilfe von ganz unerwarteter Seite ... 


Ja, was soll ich sagen? "La vie en doll" war für mich eine der Entdeckungen 2017. Ich bin nach wie vor begeistert von der Story. In diesem Band erfährt man etwas mehr von der Organisation, die die "Heiligen Jungfrauen" beherrscht und wie genau sie die magische Kraft der Schmuckstücke einsetzen. Zudem erfährt Kasumi, dass ihr Vater lebt. Und am Ende gibt es einen Kampf der Magical Girls, der eine ganz andere Wendung nimmt.

Band 4 bleibt durchgehend spannend und bringt wie gerade erwähnt neue Dinge ein. Ich habe den Manga in einem Rutsch durchgelesen.

Das einzige, was ich schade finde, ist, dass Band 4 schon der Abschlussband ist. Ich hoffe, dass der Autor die Reihe zu einem guten Ende bringt.

"La Vie en Doll" ist ein Manga, der imMystery/Fantasy-Genre angesiedelt ist. Obwohl es um Magical-Girls geht, will ich darauf hinweisen, dass es ziemlich blutig zugeht - natürlich nicht so krass wie bei "Magical Girls of the end" ;)


Wie schon die Bände vorher, bekommt auch der dritte Teil der Reihe 5 Herzen von mir. Ich bin gespannt, auf den Abschluss, der aus dem Manga hoffentlich eine Lieblingsreihe macht.





Rezension zu Band 1 & 2
Vielen Dank an Tokyopop für das Rezensionsexemplar!

[Manga-Rezension] Q [ku] 01



Titel: Q [ku]
Autor:
Tatsuya Shihira 
Übersetzer: 
Claudia Peter
Reihe: 
1 von ?
Verlag: 
Carlsen Manga
ISBN: 
978-3-551-77166-7



Das Ende der Welt ... Vor ungefähr 10 Jahren erschien der augenähnliche Himmelskörper Solaris - welcher Eier legt. Aber nicht normale Eier: Aus ihnen schlüpfen tödliche Monster, die Demi, die schon das meiste der Erde verwüstet haben.
In einem zerstörten Gebiet trifft Rem, welcher sich um Waisenkinder kümmert, auf Q. Ein Mädchen mit Hasenohren und großen schwarzen Klauen. Dass das nicht nur ein Kostüm ist, stellt sich spätestens dann heraus, als Q einen Demi verspeist ...

"Q" stand eigentlich nicht auf meiner Manga-Wunschliste, aber eine Freundin und der Instagram-Kanal von Carlsen-Manga haben mich dann doch ziemlich gereizt ...

Der Manga "Q" vermischt Humor und Action zu einem süß-apokalyptischem Werk: Die Demi sind grausige Monster, während Q mit ihren Öhrchen einfach unglaublich süß aussieht. Q ist ein Alien, wie die Demi und vermutlich auch Solaris, sieht aber eben unglaublich süß aus und hat einen Mordappetit auf Donuts - und die Demis. Mehr wird im ersten Band aber noch nicht verraten.
Etwas mehr erfahren wir von Rem. Dieser arbeitet als - sagen wir mal - Kopfgeldjäger, um die Waisen zu versorgen, die er auf seinen Streifzügen durch das zerstörte Land aufgegabelt hat. Dabei läuft ihm auch Q unter, die er fälschlicherweise für ein Kind hält. Schon bald muss Rem feststellen, dass Q auch ein Monster ist und - obwohl die anderen Kinder Q ins Herz geschlossen haben - er sie demnach töten sollte.

Für mich war Band 1 ein typischer Einstiegsband: Man erfährt etwas zu Q, etwas zu Rem, etwas zu Solaris - aber alles wird nur angeschnitten und nichts näher ausgeführt. Natürlich soll das den Leser reizen die Nachfolgebände zu lesen, aber ich hätte schon gern etwas mehr gehabt. So war es fast ein wneig langweilig.

Wer Lust auf Endzeit-Action hat, kann bei "Q" beruhigt zugreifen. Der erste Band ist ein toller Einstieg in den komischen Kampf gegen das endgültige Ende.


Für mich war Band 1 ein typischer Einstiegsband, weshalb ich - noch - nicht mehr als 4 Sterne vergeben will. Ich bin mir sicher, dass sich die Reihe noch steigern wird. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen!






Vielen Dank an Carlsen für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 13. August 2017

[Rezension] Stormheart 01 - Die Rebellin


Titel: Stormheart - Die Rebellin
Originaltitel: 
Roar
Autorin:
 Cora Carmack
Übersetzerin:
Birgit Salzmann                                                      Reihe: 1 von 3
Verlag: 
Oetinger
ISBN:
978-3-86274-928-7















Prinzessin Aurora wird einmal die Königin über das Reich Pavan sein. Ihre wichtigste Aufgabe ist es dann, das Land vor den gewaltigen Stürmen zu beschützen, die das Land regelmäßig bedrohen. Und da ist das Problem: Aurora beherrscht kein Fünkchen Sturmmagie, weshalb ihr als letzter Ausweg nur die Heirat mit Prinz Cassius zu sein.
Bald findet Aurora - Rora - heraus, dass Cassian nicht der ist, der er zu sein scheint. Aber nicht nur er hat Geheimnisse. Als sich Rora "undercover" einer Gruppe Sturmjäger anschließt, findet sie erschreckende Wahrheiten heraus ...


Auf "Stormheart" habe ich mich schon lange gefreut. Von der Autorin kannte ich schon die New-Adult-Reihe um "Losing it". Diese war zwar nicht so besonders, aber dafür hörte sich dieser High Fantasy Story um so interessanter an. Leider merkte ich bald, dass das Buch eher nichts für mich ist ...

Mein größter Kritikpunkt ist Aurora. Oder Rora und die Männer. Aurora hat Stimmungsschwankungen der Extraklasse; ändert andauernd ihre Meinung - andere Meinungen akzeptiert sie eigentlich nicht. Findet sie ihren Verlobten Cassius im ersten Moment noch gefährlich, ist sie bald hin und weg von ihm. Innerhalb weniger Seiten beziehungsweise Minuten. Dieses Hin und Her zwischen Rora und Cassius zieht sich dann solange, bis der Sturmjäger Lock auftaucht. Leider ist Lock keine Verbesserung; er ist ein blasser und langweiliger Charakter. Oh, und nun geht es ständig zwischen Lock und Rora - oder inzwischen Roar - hin und her.
Das Buch wird auch mal aus Cassius und Locks Sicht erzählt und oh mann ... Bei Cassius musste ich mich schon teilweise fremdschämen, weil der gleich so hin und weg von Rora war.
Beide Männer sind so etwas von besitzergreifend, dass es richtig eklig war. Ich hoffe, dass Aurora im zweiten Teil etwas mehr Rückgrat zeigt und den beiden (oder zumindest ihren wirklichen Love Interest) mal ordentlich den Kopf wäscht.
Meine Befürchtung ist auch, dass es in Band 2 eine intensive Dreiecksgeschichte gibt, die mir die letzte Leselust zerstören könnte.

Ja, richtig gelesen: Leselust. Ich habe nämlich schon noch vor Band 2 zu lesen. Das liegt daran, dass mir das Konzept mit den Stürmen gefallen hat. Das war mal etwas Neues, das ich so noch nie gelesen habe. Darum ist meine Bewertung auch dementsprechend positiver ausgefallen.


Beim Cove bin ich ja etwas zwiegespalten: Zwar trägt Aurora so eine Krone in der Geschichte, aber da fällt mir eindeutig das dazu passende Kleid.


Für Fans von "Throne Of Glass" oder "Das Reich der Sieben Höfe" ist Stormheart sicher ganz nett zu lesen.

"Die Rebellin" war für mich kein besonders guter Auftakt der "Stormheart"-Trilogie. Die Männer um Aurora und die Prinzessin selbst haben die interessante Storyline leider negativ beeinflusst. Ich hoffe sehr, dass alle Drei im zweiten Band der Trilogie eine Entwicklung durchmachen.




Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Leseexemplar!

[Rezension] Caraval 01 - Es ist nur ein Spiel


Titel: Caraval - Es ist nur ein Spiel
Originaltitel:
 Caraval
Autorin:
Stephanie Garber
Reihe:
 1 von (min.) 2
Verlag: ivi (Piper)
ISBN:
978-3-492-70416-8

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Caraval ist mehr als nur ein Spiel. Es ist voller Magie, es ist ein Abenteuer und es ist vor allem lebensgefährlich ... Trotzdem möchte Scarlett schon seit sie ein Kind war an Caraval teilnehmen. Kurz vor ihrer Hochzeit schreibt sie dem Spielleiter Legend ein letztes Mal einen Brief und erhält prompt die Einladung zum Spiel.
Obwohl sie ihren gewalttätigen Vater fürchtet, machen sich Scarlett, ihre Schwester Donnatella und der Matrose Julian auf den Weg nach Caraval. Doch bevor sie dort ankommen, verschwindet Tella und Scarlett und Julian müssen zusammenarbeiten, um das Spiel zu gewinnen.

Caraval war eins meiner Most-Wanted-Bücher 2017. Es wurde im Vorfeld auf Goodreads so gehyped, dass ich es einfach haben musste. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Warum? Da gab es so einige Gründe ...

Ich konnte weder Scarlett noch Tella leiden. Scarlett war einfach unerträglich nervig und handelte oft viel zu überstürzt. Sie änderte ihre Meinungen teilweise im Minutentakt. Dazu kommen noch ihre Naivität und Weinerlichkeit. Schon nach dem ersten Kapitel war ich so genervt von ihr, dass ich kaum weiterlesen konnte. 
Ihre Schwester Donna, die am Anfang "entführt" wird, ist auch nicht besser. Es wird immer wieder gesagt, wie sehr sich die zwei Schwestern lieben, aber ehrlich? Ich habe davon nichts bemerkt.
Die anderen Charaktere waren auch nicht besser: Julian ... Ich weiß nicht. Schon sein Auftauchen in der Geschichte (er macht mit Donna rum und Scarlett erwischt die beiden) war etwas seltsam und ich konnte in das ganze Buch nicht einordnen, das heißt auch, dass ich ihn nicht leiden konnte und deshalb auch die Liebesgeschichte ziemlich seltsam und unnatürlich fad.
Ich kann nicht einmal mehr etwas zu den anderen Charakteren sagen, da mir all ihre Namen entfallen sind. Keiner ist mir besonders in Erinnerung geblieben, außer vielleicht noch der Spielleiter Legend. Aber etwas über ihn zu erzählen, würde zu sehr spoilern. Außerdem taucht er erst ziemlich am Ende auf und da war es schon zu spät, um noch etwas zu retten.

Neben den Charakteren gefällt mir die Handlung auch nicht wirklich. Ich mag es, wenn es etwas seltsam und skurril ist, wenn man nachdenken muss, aber Caraval war mir viel zu verwirrend, Vielleicht auch, weil Scarlett als Hauptprotagonistin die Erzählung der Handlung versaut hat.
Und das Ende ... Das Ende war überraschend kitschig. Es geht mir viel zu gut aus. Ich hätte ein bisschen mehr Drama erhofft ...

Das Cover ist mitunter das beste am Buch. Leider ... 



"Caraval" war leider gar nichts für mich. Da Band 2 aus Donnatellas Sicht erzählt wird, werde ich auch sicher nicht mehr weiterlesen.




Vielen Dank an ivi und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!




Samstag, 12. August 2017

[Manga-Rezension] Overlord 01


Titel: Overlord
Autor: Kugane Maruyama
Zeichnungen: Hugin Miyama
Übersetzer: Lasse Christian Christiansen
Reihe: 1 von ?
Verlag: Carlsen Manga
ISBN: 9783551740779






Für viele Jahre war das Online-Spiel "Yggdrasil" ein unglaublicher Hit. Doch nun - nachdem immer weniger Spieler sich anmeldeten - steht es kurz davor für immer abgeschaltet zu werden. Unser namenloser Protagonist - Username im Spiel: Momonga - verbringt die letzten Stunden alleine in seiner alten Gilde. Doch als die Server abgeschaltet werden, bleibt das Spiel weiterhin online ... Naja, online stimmt nicht so ganz. Der Spieler ist nun als Momonga in Yggdrasil und all die Non-Player-Charaktere sind zum Leben erwacht und wollen ihren Lord dienen. Nun ja, denkt sich der Spieler. Nicht schlecht. Und als nächstes steht die Weltherrschaft auf den Plan - oder?


Nachdem ich den Anime von "Overlord" gesehen hatte, wollte ich auch den Manga ausprobieren. Ich muss gestehen, dass ich den Manga mehr mag als den Anime. Ich finde, dass er sich mehr auf das Wesentliche konzentriert und uninteressante Sachen, die ich Anime lästig empfand, schneller abhandelt oder gleich weglässt.

Was ich an Overlord mag, sind die ganzen Charaktere, die Lord Momonga dienen: Da ist mal die Dämonin Albedo. Blöderweise hat Momonga vor der vermeintlichen Abschaltung des Spiels an ihrem Code rumgepfuscht, so dass sie Momonga nun liebt. Hier kommt ein bisschen Erotik auf, da Albedo Momonga wegen des Codes total verfallen ist; sie duldet auch keine anderen Frauen um ihn, wie die Vampirin Shaltear, die sich auch von Momonga angezogen fühlt. Dann gibt es noch andere Elfengeschwister, ein riesiges Insektenmonster, Kampf-Haushälterinnen und und und ...
Mit seiner Dienerschaft will Momonga nun die Weltherrschaft erringen - und nachforschen, ob er der einzige ist, der in der neuen Welt gestrandet ist.

Die Idee von einem Spieler, der plötzlich im Spiel gefangen ist, ist ja nichts Neues. Das Genre boomt mit "Sword Art Online" und "Re:Zero" ja gerade. "Overlord" ist aber düsterer als gerade Genannten. Wer also Lust auf etwas erwachsenere Gameaction hat, soll sich "Overlord" holen.

Allerdings hat mich "Overlord" weder als Anime, noch als Manga sonderlich gepackt. Es war nett zu lesen, aber nicht mehr.


Wer Lust auf erwachsenere High Fantasy gemischt mit Online-Spielen hat, sollte bei "Overlord" zugreifen.


Für den ersten Band vergebe ich vorerst nur 3 von 5 Herzen. Es war ganz nett, aber leider nicht packend. 







Vielen Dank an Carlsen für das Rezensionsexemplar!